Kalte Dusche für Gators: Niederlagen gegen Heidenheim 2.

Im Saisonendspurt haben es die Augsburg Gators nicht leicht. Nacheinander muss man gegen die drei Top-Teams der Liga antreten und gleichzeitig auf einige Stammkräfte verzichten. Am Sonntag war die zweite Mannschaft der Heidenheim Heideköpfe zu Gast. Während gleichzeitig die erste Mannschaft der Heideköpfe im Finale der deutschen Meisterschaft antrat, rechneten sich die Gators zumindest eine kleine Chance auf einen Überraschungssieg aus.

Schnell zeichnete sich aber ab, dass selbst die ersatzgeschwächte zweite Garde der Heideköpfe an diesem Tag für die Augsburger eine Nummer zu groß ist. Zum wiederholten Mal vergab man die Spiele bereits im ersten Inning der Partien. Weder Andre Hihler noch Diyango DeJesus könnten die Gators über den ersten Spielabschnitt im Spiel halten. In der ersten Begegnung zogen die Heideköpfe mit fünf Punkten davon und im zweiten mit acht. Angesichts der Tatsache, dass man gegen das Heidenheimer Pitching über zwei Spiele hinweg nur zwei Punkte erzielen konnte, zeigt sich wie schwer diese frühen Rückstände wiegen. Ein Lichtblick war die solide Leistung von Florian Pfeiler als Einwechselwerfer im ersten Spiel, wo er die Gäste über zwei Innings auf einen Punkt limitierte. Aber zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:16.

Interims-Coach Max Stadler nutzte die Chance und stellte im zweiten Spiel des Tages die jüngst mögliche Mannschaft aufs Feld. Leider konnte man auch gegen eher langsames Pitching der Heidenheimer wenig Druck entfalten. Kurz vor dem großen Gewitter endete auch die zweite Partei des Tages mit 1:11.

Im Gegensatz zur letzten Saison zeigt sich, dass die Gators gegen die Top-Teams der Liga zu selten um den Sieg spielen können. Zum einen liegt es an den Abgängen vor der Saison, aber zum anderen auch an der Zwei-Klassengesellschaft der neuen Liga. Am nächsten Sonntag geht es im letzten Heimspiel des Jahres nun gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Tübingen.